Diese Unternehmen überzeugen in Sachen Diversity

Aus dem Horizont

 

2012 schufen Barbara Lutz und ihr Team den Frauen-Karriere-Index (FKi) – und damit das erste Instrument, um die Entwicklung erfolgreicher Frauenkarrieren zu messen. Inzwischen feiert der FKi sein zehnjähriges Jubiläum und zeichnet auch dieses Jahr wieder Unternehmen aus, die sich in besonderer Weise national und international um Diversitäts- und Inklusionsvorhaben verdient gemacht haben.

Mittels Fragebogen und Auswertungsmodell ermittelt der FKi Stärken und Schwächen des jeweiligen Unternehmens und gibt Aufschluss darüber, welche Maßnahmen gegebenenfalls angepasst oder aufgegeben werden sollten. Die Veröffentlichung der Ergebnisse in einem jährlichen Ranking ermöglicht den Vergleich von Unternehmen unterschiedlicher Größe und Branche. Über 300 Unternehmen haben dafür bisher am FKi teilgenommen. Das zweite Jahr in Folge müssen sich Accenture und HPE im diesjährigen Gesamtranking das Siegertreppchen teilen. Platz zwei belegen die Berliner Wasserbetriebe, gefolgt von der Deutschen Bahn, die sich für das Ranking vergangenes Jahr das erste Mal indexieren ließ.

Aufsteiger des Jahres ist die Agentur Mindshare. Gegenüber dem Vorjahr machte sie den größten Sprung von allen untersuchten Unternehmen. In dieser Kategorie folgt der japanische Technologiekonzern Fujitsu auf Platz zwei und der Personalvermittler Hays auf Platz 3. Die Münchner Rückversicherungs-Gesellschaft Munich Re löst die Deutsche Bahn als Newcomer des Jahres ab.

Durch die Umsetzung konkreter Maßnahmen haben die gerankten Unternehmen bereits entsprechende Strukturen geschaffen, um Diversität im eigenen Unternehmen zu fördern. Doch auch die nicht-gerankten Unternehmen können von der Teilnahme am FKi profitieren – es zeigt den Status quo, wenn es um Frauen in Führungspositionen und Diversität im eigenen Unternehmen geht. „Der Frauen-Karriere-Index gibt Unternehmen die Zahlen, Daten und Fakten an die Hand, die für eine gezielte Karriereförderung nötig sind. Jeder Erfolg des FKi ist ein Erfolg für die Frauen in der Wirtschaft. Und damit für die Gleichberechtigung in unserem Land“, so die ehemalige Bundesfrauenministerin und Ministerpräsidentin von Mecklenburg-Vorpommern Manuela Schwesig.

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