6. März 2020 – Pressemitteilung zur Bekanntgabe der Index-Ergebnisse 2019: Top-Unternehmen leiten tiefgreifenden Wandel ein

Pressemitteilung Ergebnisbekanntgabe 6. März 2020

Seit sieben Jahr wird der FKi verliehen. Damit werden Unternehmen ausgezeichnet, die Frauen-Karrieren fördern und eine Kultur des Wandels und der Innovation unterstützen. Sie sind damit auch für Investoren und Nachwuchstalente interessant. In diesem Jahr haben sich 42 Unternehmen indexieren lassen. Unter ihnen erreicht Accenture die höchste Punktzahl.

Die Unternehmen Accenture, Hewlett Packard Enterprise, die Berliner Wasserwerke sowie die Santander Consumer Bank leisten in den Bereichen New Leadership, Diversity und digitaler Transformation vorbildliche Arbeit. Dies geht aus der aktuellen Auswertung des FKi 2019 (Frauen-Karriere-Index) hervor, die heute veröffentlicht wurde. Darin erreichen die vier Unternehmen unter allen Teilnehmern die besten Bewertungen. Accenture erhält im Ranking die höchste Punktzahl, gefolgt von Hewlett Packard auf Platz zwei. Auf dem dritten Rang rangieren punktgleich die Berliner Wasserwerke und die Santander Consumer Bank. In der Kategorie „Newcomer des Jahres“ gewann Porsche, die größte Verbesserung gegenüber dem Vorjahr erzielte die Österreichische Post AG.

Insgesamt haben sich 42 Unternehmen – internationale Großkonzerne, DAX-Unternehmen, Familienunternehmen und KMUs – durch den Frauen-Karriere-Index monitoren lassen, darunter Accenture, Berliner Wasserbetriebe, Computacenter AG & Co oHG, Dassault Systemes Deutschland, Erste Group Bank AG, Freudenberg Home and Cleaning Solutions GmbH, Fujitsu Technology Solutions GmbH, GFT Technologies SE, Hewlett Packard Enterprise, Investitions Bank Berlin, Intel Deutschland, Jenoptik AG, Klöckner & Co SE, Lekkerland, Mindshare GmbH, MTU Aero Engines AG, Nestlé Deutschland AG, NTT Data Deutschland GmbH, Porsche AG, ÖBB Infrastruktur, PORR AG, RWE Group, Santander Consumer Bank, Sanofi – Aventis Deutschland GmbH, Stadtwerke München, Theater und Philharmonie Essen GmbH, Vodafone GmbH, Volkswagen Group, ÖSB Group – ÖSB Consulting GmbH und die Österreichische Post AG. Allein durch ihre Teilnahme an diesem aufwendigen Prozess dokumentieren die Unternehmen, dass sie intensiv und strukturiert an dem strategischen Ziel arbeiten, mehr Frauen in Führungspositionen zu bringen und damit Unternehmenskultur und Innovationsfähigkeit entscheidend verbessern.

Der FKi ist ein differenziertes Messinstrument, mit dem die Entwicklung erfolgreicher Frauen-Karrieren in deutschen Unternehmen detailliert analysiert und beobachtet werden kann. Anfangs zielte es darauf ab, valide Hinweise auf die Durchlässigkeit von Frauen-Karrieren in den Unternehmen zu liefern. Inzwischen aber gilt es deutschlandweit auch als maßgebliches Monitoring-Tool für die generelle Zukunftsfähigkeit eines Unternehmens. „Die Ergebnisse des FKi belegen: Wer die Durchlässigkeit von Frauenkarrieren im Unternehmen fördert, schafft agile Strukturen und eine kulturelle Offenheit. Die Firmen haben damit auch ein hohes Maß an Innovations- und Transformationsfähigkeit, was sie auch für Anleger attraktiv macht“, sagt Barbara Lutz, internationale Managerin und Gründerin des FKi. Gleichzeitig steigt mit dem Commitment des Managements, mehr Frauen in Führungspositionen zu bringen, die Attraktivität eines Unternehmens. Barbara Lutz: „Damit erfüllen sie auch die hohen Ansprüche jüngerer Generationen an ihren Arbeitgeber.“

Der FKi wurde 2012 von Barbara Lutz entwickelt und vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend unterstützt, das auch diesmal wieder die Schirmherrschaft übernommen hat. Seit seiner Gründung vor sieben Jahren lieferte der FKi über 200 Unternehmen in elf Ländern wichtige Kennziffern für die Bereiche New Leadership, Diversity und Transformation. Dabei bietet der FKi keine isolierte Betrachtung einzelner Faktoren, sondern detaillierte Erkenntnisse über Zusammenhänge und Wirkungsmechanismen, die im Unternehmen den Aufstieg von Frauen fördern und damit auch die Grundlage für Innovationen bilden.

FKi 2019: TOP TEN Liste

  1. Accenture
  2. Hewlett Packard Enterprise
  3. Berliner Wasserbetriebe und Santander Consumer Bank
  4. Intel Deutschland GmbH und Porsche AG
  5. Freudenberg Home and Cleaning Solutions GmbH und RWE Group
  6. Investitions Bank Berlin und MTU Aero Engines AG und NTT DATA Deutschland GmbH und Vodafone GmbH
  7. Klöckner & Co. SE und Stadtwerke München
  8. GFT Technologies SE
  9. Nestlé Deutschland GmbH
  10. Mindshare GmbH

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